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Entwässerung von Bioethanol neu gedacht
Die herkömmliche Entwässerung von Bioethanol mittels Molekularsieben oder azeotroper Destillation ist oft ein Kompromiss. Wir bieten die Alternative: Mit unserer Pervaporation entwässern Sie Bioethanol kontinuierlich auf unter 0,1 Gew.-%.
Reinheit ohne Kompromisse
In der Bioethanol-Produktion zählt jeder Cent pro Liter. Dennoch akzeptieren viele Betreiber die Nachteile konventioneller Verfahren: Molekularsiebe arbeiten diskontinuierlich und erfordern aufwendige Regenerationsphasen. Azeotrope Destillationsverfahren benötigen oft Hilfsstoffe, um den azeotropen Punkt zu überwinden.
Der Markt fordert heute mehr: Pharma-Grade Ethanol und Food-Grade Bioethanol verlangen absolute Reinheit. Rückstände von Hilfsstoffen oder die Bildung von Nebenprodukten wie Aldehyden, die bei thermischen Belastungen in Molekularsieben entstehen können, sind Ausschlusskriterien. DeltaMem setzt hier an: Unser Prozess benötigt keine dritte Komponente und erzeugt keine Nebenprodukte. Sie erhalten Bioethanol in höchster Qualität für die Pharma- und Lebensmittelindustrie.
Engpassauflösung und Direktentwässerung
DeltaMem-Technologie ist nicht nur eine Alternative, sondern oft der entscheidende Problemlöser in bestehenden Anlagen:
- Keine Verdampfung nötig: Wir können flüssiges, wasserreiches Ethanol (auch über 10 % Wassergehalt) direkt verarbeiten. Das spart Energie ein, die normalerweise für die komplette Verdampfung des Ethanols notwendig wäre (für Molekularsiebe).
- Engpassauflösung: Durch die Integration von DeltaMem-Einheiten optimieren wir die Kapazität Ihrer Molekularsiebe. Wir bereiten den bei der Regeneration entstehenden Stoffstrom gezielt auf und erhöhen so den Durchsatz der gesamten Anlage – eine wirtschaftliche Alternative zum teuren Neubau.
- Kontinuierlicher Durchfluss: Unsere Pervaporation läuft stabil durch, was die Prozesssteuerung vereinfacht und den Verschleiss mindert.
- Energieautark durch Strom: Da unser Prozess bei niedrigen Temperaturen arbeitet, ist die Integration von Wärmepumpen möglich. Damit lässt sich eine Entwässerungsanlage realisieren, die rein elektrisch und unabhängig von fossilen Brennstoffen betrieben wird – ein großer Schritt Richtung CO₂-neutraler Produktion.
Kostenvorteil: Reduzierter Energieverbrauch
Bei einem Bioethanol-Strom mit 8 % Wasseranteil benötigt unsere Pervaporation lediglich 0,14 kg Dampf pro kg trockenem Ethanol. Im Vergleich zu thermischen Verfahren, die das gesamte Volumen mehrfach verdampfen und kondensieren müssen, bietet dies einen unschlagbaren Kostenvorteil pro Liter Endprodukt.
Case Study
Bei der Herstellung von Food-Grade Bioethanol fallen Nebenströme an, die oft als Abfall betrachtet werden. Für unseren Kunden haben wir ein Pervaporation-Skid geliefert, das genau diese Nebenströme entwässert. Das Ergebnis: Diese Ströme können nun als Biokraftstoff genutzt werden. Unsere Labortests haben die Membranstabilität gegenüber komplexen Begleitstoffen wie Fuselölen vorab bestätigt – so wurde aus einem Entsorgungsproblem ein neues Produkt.
Reinheit für Pharma-Anwendungen
Während Molekularsiebe oft Aldehyde generieren, bleibt unser Prozess sauber. Das macht DeltaMem zur ersten Wahl für die Dehydration von Ethanol in Pharma-Qualität. Keine Spur von Cyclohexan, keine thermischen Abbauprodukte – nur Ethanol und Wasser-Entzug.
Häufig gestellte Fragen
Kann DeltaMem bestehende Molekularsieb-Anlagen erweitern?
Ja, die Auflösung von Engpässen ist eine unserer Stärken. Wir integrieren unsere Pervaporationseinheiten so, dass sie die Regenerationsströme der Siebe übernehmen und damit die Gesamteffizienz der bestehenden Anlage steigern.
Welchen Platzbedarf hat eine Pervaporationsanlage?
Unsere Anlagen zeichnen sich durch ihre geringe Grösse aus. Da wir keine grossen Kolonnen oder massiven Regenerationsbehälter benötigen, lassen sich die DeltaMem-Anlagen oft auch in beengten Bestandsgebäuden nachrüsten.
Sind die Membranen stabil gegenüber Fuselölen?
Ja. Wir haben in Langzeittests und realen Projekten im Bereich Food-Grade Ethanol nachgewiesen, dass unsere Membranen auch bei komplexen Gemischen mit Begleitstoffen wie Fuselölen stabil bleiben und ihre Trennleistung nicht verlieren.
Wie unterscheidet die Pervaporation von herkömmlichen Molekularsieben?
Im Gegensatz zur konventionellen Trennung mittels Molekularsieben arbeitet der Pervaporationsprozess kontinuierlich und benötigt keine Regenerationszyklen. Zudem kann er flüssiges, wasserhaltiges Ethanol mit einem Wassergehalt von über 10 % direkt verarbeiten, ohne dass eine vorherige Verdampfung des gesamten Stroms notwendig ist.
